Heimfall

Der Begriff Heimfall bedeutet, dass das Erbbaurecht vor Ablauf des Erbbaurechtsvertrags an den ursprünglichen Rechteinhaber, d. h. dem Grundstückseigentümer, zurückfällt. Der Heimfall ist im Erbbaurechtsgesetz §§ 2–4, 32–33 geregelt und tritt in der Regel bei groben Pflichtverletzungen des Erbbaurechtsvertrags ein. Gründe für einen Heimfall können zum Beispiel die Verwahrlosung des Grundstücks durch den Berechtigten oder die Nichtzahlung des Erbbauzinses über einen Zeitraum von zwei Jahren sein. Weitere Gründe können die Insolvenz oder unzureichende Versicherungen des Erbbauberechtigten sein.

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